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Entdecken und behandeln – Morbus Alzheimer im Fokus
Warum wir mehr über Gehirngesundheit sprechen müssen.
Der Gesundheit des Gehirns wird eher wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht. Dabei nimmt angesichts des demografischen Wandels die Relevanz von „Brain Health“ zu. In einer immer älter werdenden Bevölkerung steigt die Zahl altersassoziierter Krankheiten, wie etwa vaskulärer und Alzheimer-Demenz, aber auch von anderen neurodegenerativen Erkrankungen. Rund 40 Prozent aller Demenz-Erkrankungen könnten verhindert oder verlangsamt werden, wenn die entsprechenden Risikofaktoren angegangen würden.
Es wird Zeit, dass die Politik dieses Thema adressiert. Derzeit ist nicht nur Prävention ein Randthema, auch werden Patienten mit Hirnerkrankungen oft anders betrachtet und behandelt. Dabei können mittlerweile neurologische Erkrankungen durch gezielte Therapien immer besser behandelt werden. Der Fortschritt hat jetzt die Volkskrankheit Morbus Alzheimer erreicht. Damit davon alle in Frage kommenden Patienten profitieren können, müssen Rahmenbedingungen angepasst und neue Versorgungskonzepte etabliert werden.
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Warum die neuen Antikörpertherapien einen Meilenstein für die betroffenen Alzheimer-Patientinnen und -patienten darstellen, sie aber gleichzeitig eine neue Dringlichkeit für die zeitgerechte Diagnose schaffen. Dafür liefert die S3-Leitlinie Demenzen wichtige Leitplanken. Doch wie sieht es in der Versorgungsrealität aus?